SMTP Versand per SSL mit MailOUT Serienmail

Seit Google mit seinem Maildienst im Januar 2010 komplett auf SSL-verschlüsselte Verbindungen umgestellt hat, sind Ihnen zahlreiche andere Provider gefolgt. Aktuell stellen dies die Unterfirmen der United Internet Gruppe (1&1, GMX, web.de) sowie T-Online umgestellt. Die Provider stellen meist Anleitungen für gängige E-Mail-Clients zur Verfügung, doch die Anpassung ist bei MailOUT sogar noch einfacher. Sie finden die dementsprechende Einstellung in den Programmoptionen:

Bildschirmfoto 2014 02 03 um 10.21.51 SMTP Versand per SSL mit MailOUT Serienmail

Es wird also der Haken bei SSL gesetzt und der entsprechende Port gesetzt (diesen können Sie der Anleitung bei Ihrem Provider entnehmen (hier exemplarisch bei 1&1).

Doch was bringt diese Umstellung denn überhaupt?
Grundsätzlich ist die Sensibilität in Sachen Datendiebstahl und IT-Sicherheit zur Zeit recht hoch, was auch eine grundsätzlich gute Sache ist, da dieses Thema immer wichtiger wird. Allerdings suggerieren  technische Maßnahmen oft dem User eine Sicherheit, die aber manchmal nur theoretischer Natur ist.

Was passiert denn beim SSL-verschlüsselten Mailversand?

Hierbei wird vor dem Aufbau der Verbindung zwischen Client (hier MailOUT) und empfangenden Mailserver Zertifikate ausgetauscht und danach die eigentliche Anmeldung sowie Übertragung der Mail verschlüsselt übertragen. Dies macht ein abhören der Daten durch Analyse der Daten nahezu unmöglich. Eigentlich gut, doch sollte nicht unerwähnt bleiben, gegen was eben eine Verschlüsselung NICHT schützt.

So ist trotzdem wichtig bei seinen Logindaten ein komplexes und sicheres Passwort zu verwenden um direkte Angriffe auf das Postfach zu verhindern, auch schützt dies in keinster Weise vor Datenspionage, denn diese findet direkt beim Provider oder sogar nach danach statt.

Kurzum SSL beim Mailversand ist nicht verkehrt aber lang kein Garant auf der sicheren Seite zu sein, sondern nur eine ergänzende Sicherheitsmaßnahme. Leider ergibt sich aufgrund des Protokolls und der damit verbundenen Aushandlung der Zertifikate eine leichte Verzögerung beim Mailversand, was gerade bei einer großen Anzahl von E-Mail’s negativ auffällt. Wenn Ihr Provider den SSL-Versand nicht vorschreibt, bleibt es Ihnen überlassen diese Option zu wählen, da diese nicht nur Vorteile mit sich bringt.

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